Helge Peukert

Helge Peukert

Neues Deutschland bringt ein Interview mit Helge Peukert, darin geht es um die “Mutter aller Geldreformen”:

“Zu den Kritikern der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) zählen die Anhänger des Vollgeldsystems. Bei diesem dürfen Banken nur dann Kredite vergeben, wenn die entsprechende Summe durch Kundeneinlagen oder bei der Zentralbank geliehenes Geld gedeckt ist. Zu den wichtigsten Vertretern gehört Helge Peukert (geb. 1956), Professor für Finanzwissenschaft und Finanzsoziologie an der Universität Erfurt. Er ist Mitglied im wissenschaftlichen Beirat von Attac, bei Occupy Money sowie beim Verein Monetative, der sich für eine Vollgeldreform stark macht. Mit dem Ökonomen sprach für »nd« Thomas Trares. “

Ein Auszug aus dem Interview:

“Handelt es sich beim Vollgeldkonzept um mehr als Gedankenspiele alternativer Ökonomen?
Es ist natürlich nicht im Interesse der Banken, dass das Vollgeld kommt. Auch die Politik ist noch nicht soweit. In einigen politischen Lagern wurde das System aber schon aufgegriffen, zum Beispiel von Sahra Wagenknecht. Dabei ist das Vollgeld ursprünglich eine liberale Vorstellung, die sogar von Milton Friedman und mit Modifikationen auch von Walter Eucken vertreten wurde, dem Erzheiligen der deutschen Ordoliberalen.”

Der komplette Artikel:

http://www.neues-deutschland.de/artikel/804419.gegen-die-kreditexzesse-der-banken.html

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