Nach der erfolgreichen Diskussionsrunde mit Jörg Buschbeck letzte Woche wird diesen Dienstag, 28.1. um 20:00 Uhr im Mumble-Raum der AG Geldordnung und Finanzpolitik ein Themenabend zur Analyse und Reformagenda des Hyman Minsky stattfinden. Im Gegensatz zur neoklassischen Theorie, nach der eine freie Marktwirtschaft zu einem Gleichgewicht tendiert, enthält der Kapitalismus nach Minsky inhärent destabilisierende Kräfte. Im Kaminzimmer-Gespräch werden zunächst die theoretischen Überlegungen erörtert und anschließend die Probleme und Chancen der Lösungsvorschläge untersucht.

Als Grundlage dient Minskys Werk “Stabilizing an unstable economy”, das in diesem Wikiartikel zusammengefasst ist. Wer schon im Voraus Fragen oder Kommentare hat, darf diese im Diskussions-Pad darlegen.

Zur Einstimmung hier ein paar Zitate:

Thus, while admiring the properties of free markets we must accept that the domain of effective and desirable free markets is restricted.

Paradoxically, capitalism is flawed precisely because it cannot readily assimilate production processes that use large-scale capital assets.

If a lender of last resort agrees to pick up the pieces in case of a problem, it has a right and a responsibility to control and prevent business practices that tend either to create or to worsen financial crises.