Im November 2012 fand das Herbstforum vom Wirtschaft- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) statt. Dort hielt Frau Prof. Dr. Brigitte Unger einen kurzen, aber inhaltlich voll beladenen, Vortrag, der  vor kurzem veröffentlicht wurde. In den  26 Minuten spricht sie zunächst davon, warum wir uns heute in einer Postdemokratie befinden. Sie beschreibt die Herrschaft von EuGH, Finanzmärkten, EU-Bürokraten, EZB und “Experten”. Danach geht sie auf Krisenursachen ein. Sie stellt die zu großen Finanzmärkte, die extremen Ungleichheiten der Vermögensverteilung, die steigende Arbeitslosigkeit, die Leistungsbilanzungleichgewichte, die sinkenden Lohnquoten, die Finanzspekulationen auf griechische Staatsanleihen, steigende Steuerhinterziehung und Steuervermeidung, steigende prekäre Beschäftigung und deren Folgen in Deutschland dar.

Am Schluss formuliert sie noch zwei zentrale Forderungen:

  • Abbau der krassen Ungleichgewichte
  • Rückkehr/Umgestaltung von der Postdemokratie zur Demokratie

Hier das Video, viel Spaß!

 

2 Antworten auf Hat Politik noch eine Chance gegen Krisenursachen und Krisenfolgen?

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